Erfolgreich experimentiert: Erster Platz beim Chemie-Wettbewerb

Große Freude beim diesjährigen „Chemie mach mit“-Wettbewerb der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Beim 47. Experimentalwettbewerb konnten sich Nina Leirich und Xenia Klassen in ihrer Jahrgangsstufe den 1. Platz sichern. Mit einer herausragenden experimentellen Arbeit überzeugten sie die Jury sowohl fachlich als auch methodisch.
Der traditionsreiche Wettbewerb, der seit 1999 ausgetragen wird, verzeichnete auch in diesem Jahr eine beeindruckende Beteiligung. Über 1.178 Schülerinnen und Schüler nahmen teil, mehr als 600 Arbeiten wurden eingereicht. Inhaltlich drehte sich der 47. Experimentalwettbewerb um ein alltagsnahes, aber anspruchsvolles Thema: die Banane und ihre enzymatische Bräunung. Dabei waren nicht nur chemisches Fachwissen, sondern vor allem eine strukturierte wissenschaftliche Herangehensweise gefragt.
Genau hier setzten Nina Leirich und Xenia Klassen Maßstäbe. Ihre Arbeit zeichnete sich durch präzise Fragestellungen, sauber geplante Experimente und eine außergewöhnlich reflektierte Auswertung aus. Die Jury würdigte insbesondere das eigenständige Arbeiten und das sichere Verständnis chemischer Zusammenhänge.
Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Dezember 2025 auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität statt. Neben einer Urkunde durften sich die Preisträgerinnen über einen Büchergutschein, ein Taschenmikroskop und eine Schutzbrille freuen.
Ermöglicht wird der Wettbewerb durch die Unterstützung starker Partner, darunter das Hessische Kultusministerium, der Fonds der Chemischen Industrie sowie der Förderverein Chemie-Olympiade. Sie alle tragen dazu bei, junge Menschen frühzeitig für naturwissenschaftliches Arbeiten zu begeistern.
Der Erfolg von Nina Leirich und Xenia Klassen zeigt eindrucksvoll, wie spannend und relevant Chemie sein kann – und dass Neugier, Genauigkeit und Durchhaltevermögen der Schlüssel zu außergewöhnlichen Leistungen sind. Eine starke Motivation für kommende Wettbewerbsrunden und ein verdienter Erfolg für zwei engagierte Nachwuchsforscherinnen.


